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Perth to Broome Trip Apr 10

Unsere letzte Tour führte uns in zehn Tagen von Perth nach Broome.

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Diesmal mussten wir uns aber nicht mit neun anderen leuten in einen Toyota Landcruiser quetschen, sondern durften in einem umgebauten Lastwagen mit reichlich Freiräumen platz nehmen.

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Am ersten Tag ging es dann erstmal in den Nambung National Park zu den Pinnacles. Dies sind eine recht grosse Ansammlung von Kalksteinstrukturen, über deren Ursprung es zwei Theorien gibt. Das dürft ihr aber selber nachlesen 🙂

Unser nächster Halt führte uns auf grosse Sanddünen. Dort durften wir (wieder einmal) das Sandboarden ausprobieren.

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Darauf ging es weiter nach Kalbarri wo wir die Nacht verbrachten.

Am nächsten Tag ging es früh raus. Nach kurzer Fahrt kletterten wir in den Murchison Gorge hinunter (Kalbarri National Park), wo sich auch einige von uns mit Abseilen abmühten.

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Einige fanden diese 150 Höhenmeter schon recht anstrengend, wir konnten nach unserer Real Outback Tour darüber nur schmunzeln 🙂

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Wir wären gerne noch etwas an den Fluss hinunter gegangen um noch etwas zu faulenzen oder zu schwimmen, aber auf einer solchen Tour hat man eher wenig Freiheiten. Weiter ging es dann nach Shell Beach, und wieso dieser Strand Muschel Strand heisst, dürfte anhand der Fotos auch klar sein.

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Nach einer kurzen Nacht in Shark Bay, machten wir uns früh Morgens auf nach Monkey Mia um die berühmten Delphine zu sehen.

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Auch ein recht imposanter Pelikan gesellte sich noch an den Strand.

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Nach einem super Frühstück und zwei, drei Stunden an der Sonne liegen ging es weiter Richtung Coral Bay. Unterwegs kamen wir an einer riesen Satelitenschüssel vorbei, welche 1969 für die Überwachung der Mondlandung verwendet wurde. Das Teil war echt imposant. Würde sich gut bei uns im Garten machen 😉

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Coral Bay hat uns extrem gut gefallen! Alleine der Strand dort ist einfach genial! Das wäre der perfekte Ort um ein bis zwei Wochen Strandferien zu verbringen. Wir fuhren also mit einem kleinen Boot bis zum Ningaloo Riff und starteten unsere Schnorchel-Erkundungstour. Innerhalb von fünf Minuten begegneten wir (Romina und ich) erst einem Riffhai, einem Loggerhead-Turtle und einem Bluespot (oder sowas) Stingray! Natürlich auch noch jede Menge anderer zum Teil riesiger Fische. Stingrays hatte es dann auch noch jede Menge.

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Ein Suchflugzeug gab uns dann die Position von einem Manta-Ray und nach kurzer Bootfahrt durften wir hinter einem dieser Riesentiere herschnorcheln. Der Manta-Ray mit vier Meter Spannweite schien zu fliegen unter Wasser so ästetisch bewegte er sich! Ein unglaubliches Erlebnis!

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Leider ging es dann auch schon weiter Richtung Exmouth.

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Die Gegend um Exmouth war auch nicht so schlecht. Am einen Strand musste man nur ca. 20 Meter rausschwimmer und schon war man mitten in den Korallen! Dort liessen wir uns ein paar mal von der Strömung dem Strand entlang treiben und sahen wieder jede Menge Fische. Am Schluss sahen wir sogar noch einen knapp zwei Meter langen Leopard Shark!

Auch auf dem Land war etwas los. Als ich um das WC-Häuschen herumlief, lag da eine ca. 1.5 Meter lange Western Brownsnake in der Sonne. Die Brownsnake gehört zu den giftigsten der Welt und darum näherte ich mich auch nicht weiter 😉 Bevor ich aber die Kamera schussbereit hatte, verschwand sie auch schon wieder in ein kleines Loch unter den Toiletten.

In Turquoise Bay gingen wir dann noch etwas schwimmen und schauten einem Skite-Girl zu.

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Auf dem Rückweg nach Exmouth kamen wir dann wieder bei diesen riesigen, militärischen Antennen vorbei. Laut unserem Guide, kommuniziert die Australische Navy mithilfe dieser Antennen mit ihren U-Booten weltweit. Ziemlich imposant diese Dinger, und natürlich war fotografieren verboten 😉

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Weiter konnten wir von einem Hügel aus, dem Festland vorgelagerte Beobachtungsposten im Meer entdecken. Diese dienten im zweiten Weltkrieg dazu, Flugzeug gestützte Angriffe der Japaner frühzeitig zu erkennen.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder früh raus und wir verliessen die Küste.

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Unser Ziel war der Karijini National Park. Die Gegend würde immer grüner und hügeliger. Unser Camp war recht gemütlich und wir hatten sogar eine Dusche.

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Als wir am Abend aus der Dusche kamen, entdeckten wir bereits die nächste Schlange. Diese war wohl gleich nebenan ebenfalls am Duschen. Sie war jedenfalls recht gemütlich unterwegs und wir beobachteten sie für ein paar Minuten. Normalerweise sieht man keine Schlangen in der freien Natur, und diese war bereits die zweite in zwei Tagen 🙂

Die nächsten Tage verbrachten wir dann im Karijini National Park damit, von einer Schlucht in die nächste zu klettern, hie und da ein Bad zu geniessen und zwischendurch etwas zu essen.

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Zum Teil war es schwer vorstellbar, dass wir uns eigentlich in einer recht trockenen Ecke von Australien befanden.

Unser Guide stürzte sich dann wieder einmal Kopfüber (Kopflos/Hirnlos) ins Wasser und andere besichtigten die Wasserfälle.

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Am nächsten Tag ging es dann schon wieder in den nächsten Gorge hinunter. Diesmal wurde das klettern aber etwas anspruchsvoller.

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An gewissen Stellen mussten wir über Leitern klettern um ganz nach unten in die Schlucht zu gelangen.

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Immer weiter ging es bis wir schliesslich den Wänden entlang klettern mussten.

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Mit der richtigen Ausrüstung könnte man dort ein paar ganz nette Fotos aufnehmen.

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Auf dem Weg in die nächste Schlucht, trafen wir auf eine Gruppe von Schlangenfänger. Diese hatten gerade eine gut drei Meter lange Python gefangen, die nun schon seit Tagen Touristen “belästigt” hatte.

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Das war also dann schon die dritte Schlange auf dieser Tour, nicht schlecht! 😉

Weiter hinten hiess es dann wieder klettern. Diesmal kam aber noch behindernd dazu, dass die Felsen nass und daher sehr, sehr glitschig waren.

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Dort hiess es dann wieder baden, oder für die ganz mutigen, Klippenspringen.

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Nach diesen interessanten Tagen im Karijini National Park, verliessen wir unser Camp und machten uns  auf Richtung Küste.

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Unterwegs sahen wir dann noch einen Caterpillar Konvoy 🙂

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Weiter sahen wir natürlich auch riesige Roadtrains sowie endlose Strassen und Sonnenuntergänge.

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Bevor wir dann entgültig nach Broome fuhren, machten wir einen kurzen Abstecher an den Eighty Mile Beach.

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Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Essen verabschiedeten wir uns von der Gruppe und genossen unsere zwei freien Tage in unserer Luxuswohnung bevor wir dann ins Flugzeug nach Perth stiegen.

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In Perth angekommen, warteten wir erst einmal auf unser Gepäck. Während dieser Zeit schnüffelte ein kleiner Hund an allen herumstehenden Taschen und setzte sich genau neben meinen Rucksack. Darauf fragte mich die Dame von der Quarantäneneinheit ob ich irgend welche Lebensmittel im Rucksack habe. Mir fiel gerade nichts ein, öffnete jedoch die Tasche und fand einen auf Hochglanz polierten Apfel den ich am Vortag in Alice Springs gekauft hatte. Dieser wurde mir dann abgenommen und ich wurde belernt, dass es strengstens verboten sei Früchte nach Western Australia einzuführen. Ich wusste ja, dass man keine Lebensmittel nach Australien einführen darf, dass sie aber auch innerhalb der Staaten so strenge Regelungen haben, war mir nicht ganz bewusst. Naja, beim nächsten mal esse ich den Apfel eben im Flugzeug 😉

Perth ist recht gemütlich und nicht sehr gross. Von unserem Hotel an der Waterfront aus waren wir in ca. 15 Minuten mitten im Stadtzentrum.

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Einen Strand sucht man hier vergebens. Es hat zwar einen Kanal der vom Meer her kommt, schwimmen würde ich dort aber nicht. Wir sahen jede Menge Quallen und von den Schiffen sollte man sich auch in Acht nehmen.

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Dafür hat es aber einige grüne Pärke, so auch genau vor unserer Haustüre. Dort gastierte gerade der Cirque du Soleil, den wir natürlich auch besuchten.

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Am Wochenende fand dort auch noch gleich ein Triatlon statt.

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Einmal setzten wir uns in den Zug und fuhren in ca. 20 Minuten nach Fremantle. Dort gefiel es uns recht gut und wir gingen wieder einmal etwas einkaufen.

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Weiter hatte es dort auch noch ein Marine-Museum, für welches wir aber leider nicht genug Zeit hatten. Das U-Boot im Hinterhof war auf jeden Fall ein paar Fotos wert!

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An unserem letzten Tag in Perth machten wir uns auf nach Rottnest Island auf ein kleine Velo-Tour. Da das Wetter aber nicht so mitspielte gab es von dort nicht sehr viele Fotos, und wir waren froh als wir um halb drei wieder auf die Fähre durften.

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Dann ging es auch schon auf unsere nächste 10-Tages Tour Richtung Broome!